Open Source Projekte per Sideloading auf Windows 10 Mobile

Einstellungen SideloadingAuch, wenn nicht oft darüber berichtet wurde muss man sagen, dass Windows 10 Mobile sich zu einem mittlerweile recht zugänglichen System entwickelt hat.

Ähnlich wie bei Android ist es möglich, Apps per Sideloading auf das Gerät zu bringen.

Dazu bedarf es lediglich einem kleinen Eingriff in den Einstellungen.

Unter dem Menüpunkt „Update und Sicherheit“ befindet sich der Unterpunkt „Für Entwickler“. Dort kann man einstellen, aus welchen Quellen man Apps auf das Gerät laden möchte.

So ist es zum einen Möglich, auf einfache Weise einen Unternehmensstore einzurichten, zum Anderen können aber auch Projekte aus Open Source Quellen auf dem Gerät installiert werden.


Einstellungen Sideloading


Ein Projekt welches gerade erst gestartet ist, ist Swiftsnapper. Ein Snapchat Client, der per Sideloading auf das Gerät gebracht werden kann. Das Projekt ist zugegebener maßen noch nicht sehr weit fortgeschritten und sucht noch nach weiteren Mitwirkenden. Ich bin mir allerdings sicher, dass sich hier ziemlich schnell einige Leute finden werden, um das Projekt zu unterstützen. Swiftsnapper ist ein 3rd Party Snapchat Client für Windows 10.


Swiftsnapper


Wie viele wissen, weigern sich die Betreiber von Snapchat hartnäckig, eine offizielle App für Windows Geräte bereit zu stellen, so dass eigentlich nur der Weg über solche Projekte bleibt. In der Vergangenheit gab es zwar auch schon Anwendungen, welche im Store verfügbar waren, dort aber auf drängen von Snapchat selber leider schnell wieder verschwanden. Bestes Beispiel ist der Client von Rudy Huyn gewesen.

Wollen wir einfach einmal hoffen, dass Swiftsnapper, worauf ich über WMPU aufmerksam wurde, an Fahrt aufnimmt und sich eine große Community um solche Projekte bildet. Um Swiftsnapper zu unterstützen, könnt Ihr alle Informationen auf Github einsehen, die zu dem Projekt notwendig sind.
Dennoch sollte auch gesagt werden, dass Sideloading immer eine Gefahr für die Daten mit sich bringt. Da die Apps nicht durch den Microsoft Store geprüft werden, kann somit auch nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob Anmeldedaten beispielsweise noch irgendwo anders landen, als auf den jeweiligen Anmeldeservern.


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